Studium

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Aktuell (2010)

Anfang 2010 wurde ein Runder Tisch Bologna einberufen, bei dem der aktuelle Stand der Bologna-Reformen und mögliche Änderungen besprochen wurden.

Notenauszüge (neu)

Die Noten der MNI-Studierenden werden in Zukunft auch im allgemeinen Hochschulinformationssystem (HIS) erfasst. Damit kann sich jeder Student seine Notenliste bequem online erstellen und ist nicht auf die Öffnungszeiten des Dekanats angewiesen. Da die Anwendung etwas schwer zu finden ist, hier ein Link dazu:

International

1999 wurde im Bologna-Prozess europaweit festgelegt, daß bis zum Jahre 2010 alle Studiengänge ins Bachelor/Master-Format umgewandelt werden sollen. Wenn man sich im Ausland umsieht wird man feststellen, daß es Bachelor-Studiengänge mit 3 und 4 Jahren Dauer gibt. In den USA z.B. dauert ein Informatik-Bachelor 4 Jahre, in England 3 Jahre der "normale" Bachelor und 4 Jahre der "Bachelor of Science with Honours" (BSc(Hons)).
Bei uns ist geplant, daß der Informatik-Bachelor 3 Jahre, also 6 Semester dauert, da wir in Deutschland ein 13. Schuljahr haben, das in den meisten anderen Ländern "fehlt".

Der Master dauert im Anschluß an einen Bachelor international meist 3 Semester. Bei uns an der FH soll er noch einmal 4 Semester dauern und einem Master-Abschluß an einer Universität absolut gleichgestellt sein.

Stand

Seit dem WS 2005/06 bietet der Fachbereich MNI die Studiengänge Bachelor of Science Informatik und Master of Science Informatik an.

Informationen zu Bachelor und Master

Eine sehr interessante Möglichkeit bietet sich denen, die mit ihrem Diplomstudium nicht fertig werden oder durch Studiengebühren in Bedrängnis geraten: Es wird jedem Diplom-Studenten ermöglicht, in den Bachelor-Studiengang zu wechseln - und je nach dem wie weit er oder sie mit dem Diplom schon war, bleibt eventuell nur noch die Bachelor-Arbeit um einen "Berufsqualifizierenden Abschluß" zu erreichen.

Zum Bachelor-Studiengang

Aktueller Stand

Der Bachelor wird 6 Semester dauern und in einer Art Abschlußprojekt mit praktischem und theoretischem Anteil münden. Genaueres erfahren wir in Kürze, aber schon mal vorweg:

  • Es soll 4 Vorlesungen "Programmieren" geben
  • Physik ist auf ein Semester reduziert, wobei sich die Physik auf für Informatiker relevante Bereiche konzentrieren wird.
  • Es werden mehr "social skills" gefragt und
  • Es gibt keine Studienleistungen mehr!

Der Bachelor ist ein relativ "verschulter" und deutlich praxisorientier Studiengang, den man zügig abschließen kann.

Zum Master-Studiengang

Aktueller Stand

Um in einen Master-Studiengang aufgenommen zu werden, benötigt man entweder Bachelor oder Diplom. Während die Anerkennung von Diplom-Leistungen für das Bachelor-Studium recht problemlos ist, kann man sich für das Master-Studium kaum Scheine anerkennen lassen und ein direkter Wechsel von Diplom zu Master wird nicht möglich sein!

Der Master wird im Vergleich zum Diplomstudium mehr in die Tiefe gehen, theoretischer und anspruchsvoller und damit definitiv nicht für alle geeignet sein. Er soll für einen Teil der Studierenden die Möglichkeit bieten, auch an der FH auf Uni-Niveau zu kommen.

Die FH bietet einen Master in "Allgemeiner Informatik" an und legt den Schwerpunkt hier auf Softwaretechnik, Qualitäts- und Projektmanagement sowie theoretische Informatik.

Der Master gilt nur für Bachelor-Studenten als "konsekutiver", also direkt aufeinander aufbauender Studiengang für den es zusätzliches Studienguthaben gibt. Diplomstudenten haben hier möglicherweise Pech gehabt und müssen sofort Gebühren für ein Zweitstudium berappen.
Hier ist die ganze Studentenschaft gefragt - Fachschaft, StuPa, AStA, jeder einzelne - sich aktiv dafür einzusetzen, daß den Studenten in der "Übergangsphase" eine sinnvolle Möglichkeit geboten wird, weiter zu studieren.

Andere Möglichkeiten

Wer zur Zeit mit seinem Diplom gerade fertig wird und sich richtig fit fühlt, der hat die Gelegenheit, beim Austauschprogramm mit Zielona Góra mitzumachen. Unsere Partner-Universität in Polen bietet guten Absolventen der FH an, in nur 2 Semestern auf ihr Diplom einen vollwertigen Master zu setzen (also genau daß, was bei uns wahrscheinlich nicht möglich sein wird).
Weitere Informationen hierzu erhaltet ihr am besten im Dekanat.
--doc 02:14, 25. Jan 2005 (CET)

Desweiteren gibt es die Möglichkeit zwei Semester in Irland am DKIT zu studieren und dort z.B. einen Bachelor zu machen. Die im Ausland erbrachten Leistungen kann man sich dann in Giessen als einzelne Scheine bzw Credit Points anerkennen lassen.
Weitere Parterhochschulen des Fachbereichs MNI finden sich auf: Partnerhochschulen Die Parterhochschulen bieten der FH im Rahmen des ERASMUS Austauschprogrammes jedes Jahr ein Kontingent an Studienplätzen an. Dies beinhaltet den Studiengebühren-erlass an der Partnerhochschule sowie einen Zuschuss zu den auslandsbedingten Mehrkosten. Sind mehr Bewerber wie Interessenten vorhanden, entscheidet Herr Löffler anhand der Leistung (also Noten und Studienfortschritt) wer mitdarf. Kontaktperson für Auslandsstudium ist Herr Löffler oder das Auslandsreferat.

--Alex 20:19, 31. Jan 2006 (CET)

Krankheit und Prüfungen

Früher oder später wird sich jeder mal mit diesem Thema auseinandersetzen müssen, da das nicht Antreten der Klausur einer Prüfungsleistung als Fehlversuch gilt.

Was mache ich also, wenn ich wegen Krankheit eine Prüfung in einer Prüfungsleistung nicht antreten kann. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • es ist mehr als eine Woche Zeit bis zur Klausur: ich melde mich einfach online wieder ab
  • es ist weniger als eine Woche Zeit zur Klausur: ich schreibe netterweise dem Prof eine email, dass ich nicht werde teilnehmen können und besorge mir ein Attest über den entsprechenden Zeitraum
  • am Morgen der Klausur stelle ich fest, dass ich krank bin: ich gehe sofort zum Arzt und lasse mir meine Prüfungsunfähigkeit bescheinigen. Gegebenenfalls lasse ich mir bescheinigen wann ich beim Arzt war, z.B. wenn die Klausur zeitgleich geschrieben wird
  • während der Klausur merke ich, dass ich sie nicht hätte antreten sollen: ich breche die Klausur ab, gehe zum Professor, sage dass ich die Prüfung nicht werde fortsetzen können und begebe mich sofort und unverzüglich zum Arzt.
  • nach der Klausur merke ich, dass ich sie nicht hätte schreiben sollen: ich begebe mich sofort zum Arzt, hole mir ein Attest, spreche unverzüglich mit dem Professor und hoffe auf dessen Freundlichkeit
  • ich merke eine gewisse Zeit nach der Klausur, dass ich weder prüfungsfähig noch in der Lage gewesen bin, dieses zu erkennen: ich gehe zum Arzt und lasse mir dieses bescheinigen. Vorsicht, ihr solltet an einer wirklich ernsthaften Krankheit leiden, dann fallt ihr unter die Härtefall Regelung.
  • ich merke auf Grund des Klausurergebnisses, dass ich offensichtlich nicht prüfungsfähig gewesen sein kann: schwierige Sache, wer nicht sowieso unter die soeben genannte Härtefallregelung fällt, wird hier fast keine Chancen mehr haben.

Abschliessend kann ich sagen, reagiert sofort, besucht euren Arzt, lasst euch krank schreiben und reicht dieses beim Fachbereichssekretariat ein. Je schneller ihr etwas unternehmt, desto glaubwürdiger erscheint ihr (auch vor dem Arzt). Härtefälle und Ausnahmen regelt der Prüfungsausschuss. Nini

Ausarbeitungen

Im Laufe eures Studiums müssen immer wieder kleinere und größere Ausarbeitungen verschiedener Themen oder Praktika gemacht werden. Diese müssen, da wir hier an einer Hochschule sind, gewissen Standards entsprechen.

Im Allgemeinen werden folgende Anforderungen an eine Ausarbeitung gestellt:

Aufbau

Zu einer Ausabreitung gehören immer

  • Deckblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Text
  • Anhänge (Diagramme, Quelltexte, Beispiele etc.)
  • Abbildungsverzeichnis
  • Quellenangaben

Bei Seminarausarbeitungen kommen noch eine Einleitung(Motivation) und ein Fazit hinzu, möglichweise auch ein Glossar.

Formatierung

  • Schriftgröße: 11-12
  • Zeilenabstand: einfach max 1,5 fach
  • Schriftart: serifenlose Schrift für Überschrift, der Text normalerweise mit Serifen

Bilder und Diagramme

Bilder und Diagramme müssen Beschriftungen tragen und werden fortlaufend durchnummeriert. Am Ende des Dokumentes wird ein Abbildungsverzeichnis erwartet. Viele Textverabreitungsprogramme können ein automatisches Abbildungsverzeichnis erstellen.

Zitate

Zitate setzt man normalerweise in Anführungszeichen und werden kursiv geschrieben. Die Quelle gibt man quellenverzeichnis an, Auslassungen werden mit [..] angezeigt. Für die Kennzeichnung von Zitaten kann man auch die ISO Norm 690-2 hinzuziehen.

Nummerierung und Seitenzahlen

Eine Nummerierung der Kapitel wird in folgender Form in Text und Inhaltsverzeichnis erwartet:

1
1.1
1.2
1.2.1

Nummeriert wird bis maximal 3 Ebenen. Auf jeder dieser Ebenen sollte sich Inhalt Befinden. Das Zusammenfassen mehrerer Punkte unterhalb eines "leeren" Oberpunktes wird im Allgemeinen an unschön angesehen. Fußnoten sollen, genauso wie alle Seiten (ausgenommen Deckblatt), durchgehend nummeriert werden. In Inhaltsverzeichnis und Abbildungsverzeichnis müssen die Seitenzahlen mit angegeben werden.

Quellenverzeichnis

Bei Büchern ist immer anzugeben

  • Autor(en)
  • vollständiger Titel mit Untertitel
  • ISBN
  • Erscheinungsjahr
  • Auflage
  • Verlag

Bei Diplomarbeiten

  • Autor
  • Titel
  • Hochschule/Fachbereich
  • Erscheinungsjahr

Bei Zeitschriften wird verlangt:

  • Verlag
  • Name der Zeitschrift
  • Ausgabe
  • Artikelname
  • Seitennr
  • Autor

Bei Quellen im Internet gehen die Meinung sehr auseinander. Auf jeden Fall angegeben werden muss die genaue URL. Referenzen wie www.google.de oder www.wikipedia.de sind zu ungenau. Verlangt wird auch das Datum des Durchlesens. Wenn es um Artikel geht, kommt noch der Autor dazu.

Anmerkung

In allen Textverarbeitungsprogrammen gibt es vorkonfigurierte Formatvorlagen. Wer diese benutzt ist meist nicht nur im Punkt formatierung auf der richtigen Seite, sondern kann sich auch automatische Inhaltverzeichnisse erstellen lassen. Eine wirklich gute und überaus vollständige Anleitung zum Erstellen von Ausarbeitungen von Herrn Schumann-Luck findet ihr hier.

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